Firmung 2017

"Jetzt seid ihr Vollkatholiken!"

Weihbischof Dr. Schwaderlapp bei seiner Predigt
Weihbischof Dr. Schwaderlapp bei seiner Predigt

 

so gratulierte Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp am Ende des Gottesdienstes den Firmlingen, indem er einen Jugendlichen zitierte. Mit der Firmung ständen sie nun in der vollen Verantwortung des Christseins. Nicht nur die Gäste der Firmlinge waren gekommen, sondern auch viele Gemeindemitglieder, um die jungen Leute bei diesem wichtigen Schritt in ihrem Leben zu begleiten und sie dabei mit ihrem Gesang und ihrem Gebet kräftig zu unterstützen. Manch einer war positiv überrascht, wie „locker drauf“ ein Weihbischof sein kann. Jetzt wünschen wir den Firmlingen, dass diese Feierstunde in guter Erinnerung bleibt und sie in ihrem Leben dem Wirken des Heiligens Geistes auf der Spur bleiben.
Vielen Dank auch den Firmkatecheten, die in den vergangenen Monaten den jungen Leuten als Gesprächspartner zur Verfügung gestanden haben.


Pfarrvikar Benedikt Bünnagel

 

 

Gottesdienst Firmung 2017
Firmlinge und ihre Begleiter

In der Elisabethkirche: Ein ganz neues Raumerlebnis.

 

Nun hat es doch länger gedauert als geplant. Aber Ende gut, alles gut.
Abgesehen von einigen Arbeiten, die man auf den ersten Blick nicht sehen kann (sanierte Toiletten, erneuerte Küche im Untergeschoss, Erneuerung der Fensterrahmen im Kirchenschiff), erwartet den Besucher beim Betreten der Elisabethkirche ein völlig neues Raumerlebnis.
Das Taufbecken auf seinem leuchtend roten Untergrund empfängt uns im Zentrum eines großzügigen Eingangsbereichs. Es markiert so auf den ersten Blick deutlich den wichtigsten liturgischen Ort gegenüber dem Altarbereich. Die Taufe wird so ganz deutlich als das Sakrament verdeutlicht, das den Beginn und die Basis des christlichen Glaubens und Lebens markiert. Besonders bei Taufen während der Eucharistiefeier kann sich die Gemeinde um das Taufbecken versammeln und den neu getauften Menschen tatsächlich in die Gemeinschaft der Christen aufnehmen.
Weil die vier Säulen um den neuen Taufraum erstmals bis zum Boden sichtbar sind und im unteren Bereich nicht mehr durch Bankreihen verdeckt werden, entsteht ein ganz neuer Raum mit überraschend wahrnehmbarer Höhe.
Auch für Treffen der Gemeinde nach dem Gottesdienst bieten sich nun schönere Möglichkeiten.
Ein positiver Nebeneffekt: Die Bankreihen wirken nun nach vorne gerückt und laden ein, als Mitfeiernde im Gottesdienst mehr nach vorne zu kommen, also mehr Nähe zum Altar zu suchen, aber auch, als Gemeinde, die miteinander feiert, enger zusammenzurücken.
Mir macht die neue Lösung viel Freude. Ich hoffe, Ihnen auch.

 

Pastor Ansgar Steinke

 

Like a Rolling Stone ...


Rollende Steine sind schon etwas Besonderes…
Diese Erfahrung machten schon vor ca. 2000 Jahren die Frauen am Grab Jesu beim Wunder der Auferstehung Christi. Der Stein vor dem Grab war weggerollt und das Grab war leer.
Etwas später, im Jahr 1965, brachte der damals 24-jährige, spätere Literaturnobelpreisträger, Bob Dylan mit dem Song „Like a Rolling Stone“ musikalisch einen Stein ins Rollen (der Titel wurde 2004 von einem bedeutenden Musikmagazin zum besten Song aller Zeiten gewählt, noch vor „(I can‘t get no) Satisfaction“ von den Rolling Stones und „Imagine“ von John Lennon. Der Song bezieht sich auf das englische Sprichwort „A rolling stone gathers no moss“ (deutsch: „Ein rollender Stein setzt kein Moos an“).
Diese Tradition der besonderen Steinbewegungen setzten nun die Baumeister in der Elisabethkirche fort.

Die Baumaßnahmen in der Kirche streben ihrem Ende entgegen. Die Fundamente für die Neugestaltung für die „Taufinsel“ sind nunmehr gegossen und getrocknet, sodass der Taufstein am vorletzten Freitag auf seinen neuen Platz gestellt werden konnte. Der fast zwei Tonnen schwere Stein wurde mit großem Aufwand mittels eines Krans versetzt und braucht jetzt etwas Ruhe, um sich an seinen neuen Standort zu gewöhnen.
Dann werden die Bodenplatten neu verlegt und sehr bald schon werden wir wieder wie gewohnt Gottesdienst feiern können. Jede Tauffeier findet dann in Zukunft im Eingangsbereich der Kirche anstatt am Rande statt, da im übertragenen Sinn das Sakrament der Taufe Eingangstor ist durch die Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche. Dadurch wird eine Grundlage des Christseins darstellt. Auch werden wir uns dann wieder nach dem Gottesdienst zum Kirchcafé treffen, das von Vielen schon schmerzlich vermisst wird.

Bleiben wir also gespannt und neugierig…wie ein „Rolling Stone“

Wolfgang Holsteiner

 

 

Der Taufstein schwebt ...