Brot und Rosen - St. Elisabeth

S-Bahn, Straßenbahn, jede Menge Autos – am Vinzenzplatz in Flingern – eingebaut in die Häuserfront – „mitten im Leben, den Menschen zugewandt“ – die Kirche St. Elisabeth. Große Gesichter, gestaltet von der Gruppe „Farbfieber“, blicken vom Pfarrhaus jedem entgegen, der auf die signalroten Türen des Gotteshauses zugeht.

 

Elisabethkirche zwischen den Häusern
Elisabethreliquiar

Im Vorraum der Kirche ein riesiges Stahltor. Darin eine Öffnung in Form eines Brotes. Sie birgt die Reliquie der Heiligen Elisabeth und erzählt vom Rosenwunder: Brot, welches Elisabeth den Armen bringen will, wird zu Rosen, als ihr Mann ihren Korb kontrolliert. Beeindruckende Bilder des 11-teiligen Elisabethzyklus von Dmitrij Schurbin im Innenraum erzählen mehr aus ihrem Leben.

 

Spaziert man nach Verlassen der Kirche die Ackerstraße hinunter, passiert man den „Laden“ von Flingern mobil e.V., ein Teil des gelebten Engagements für unsere Nächsten auf den Spuren der Heiligen Elisabeth.

In der Elisabethkirche: Ein ganz neues Raumerlebnis.

 

Nun hat es doch länger gedauert als geplant. Aber Ende gut, alles gut.
Abgesehen von einigen Arbeiten, die man auf den ersten Blick nicht sehen kann (sanierte Toiletten, erneuerte Küche im Untergeschoss, Erneuerung der Fensterrahmen im Kirchenschiff), erwartet den Besucher beim Betreten der Elisabethkirche ein völlig neues Raumerlebnis.
Das Taufbecken auf seinem leuchtend roten Untergrund empfängt uns im Zentrum eines großzügigen Eingangsbereichs. Es markiert so auf den ersten Blick deutlich den wichtigsten liturgischen Ort gegenüber dem Altarbereich. Die Taufe wird so ganz deutlich als das Sakrament verdeutlicht, das den Beginn und die Basis des christlichen Glaubens und Lebens markiert. Besonders bei Taufen während der Eucharistiefeier kann sich die Gemeinde um das Taufbecken versammeln und den neu getauften Menschen tatsächlich in die Gemeinschaft der Christen aufnehmen.
Weil die vier Säulen um den neuen Taufraum erstmals bis zum Boden sichtbar sind und im unteren Bereich nicht mehr durch Bankreihen verdeckt werden, entsteht ein ganz neuer Raum mit überraschend wahrnehmbarer Höhe.
Auch für Treffen der Gemeinde nach dem Gottesdienst bieten sich nun schönere Möglichkeiten.
Ein positiver Nebeneffekt: Die Bankreihen wirken nun nach vorne gerückt und laden ein, als Mitfeiernde im Gottesdienst mehr nach vorne zu kommen, also mehr Nähe zum Altar zu suchen, aber auch, als Gemeinde, die miteinander feiert, enger zusammenzurücken.
Mir macht die neue Lösung viel Freude. Ich hoffe, Ihnen auch.

 

Pastor Ansgar Steinke

 

Die Fenster

Die Kirchenfenster von der Kirche St. Elisabeth sind von der Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e.V. erfasst worden.

Hier finden Sie die Sammlung der Stiftung.

Die Bilder

Zu den Legenden der Heiligen Elisabeth hat der Künstler Dmitrij Schurbin einen Bilderzyklus entworfen.

Das ganze Portfolio können Sie sich hier ansehen.

Rosenwunder - Dmitrij Schurbin