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Die
Gemeinde St. Elisabeth und Vinzenz hat gleich
zwei Kirchengebäude: Die Pfarrkirche St.
Elisabeth am Vinzenzplatz und die Filialkirche
St. Vinzenz am Höherweg. Die Gemeinde nutzt
für ihre Gottesdienste allerdings nur die
Elisabethkirche; die Vinzenzkirche wird seit 2001
von der freikirchlichen New Life Fellowship genutzt.
Die
Pfarrkirche St. Elisabeth am Vinzenzplatz
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Als
einzige Kirche in Düsseldorf ist die
Elisabethkirche an beiden Seiten von Häusern
umschlossen. In der neuromanischen Kirche
wohnt Gott sichtbar "mitten unter den
Menschen".
Entstanden
ist diese Situation allerdings aus einem
anderen Grund: Anfang des 20. Jahrhunderts
hatte man die Kirche zunächst genau
hier geplant. Da man aber zweifelte, ob
man eine Kirche direkt an der Eisenbahn
bauen könne, verkaufte man schon Teile
des Grundstücks - und entschied sich
dann schließlich doch für diesen
Bauplatz. Durch die Verkäufe von Teilen
war das Grundstück dann aber für
eine freistehende Kirche zu klein.
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Vom
Wehrhahn bis zur Ronsdorfer Straße - das
Gemeindegebiet
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Gemeindegebiet von St. Elisabeth und Vinzenz
reicht vom Wehrhahn über Kölner
Straße und Worringer Platz bis zur Ronsdorfer
Straße. An der Gerresheimer Straße,
der Birken-, Linden- und Beethovenstraße
straße stößt das Gemeindegebiet
an die Nachbar- und Partnergemeinde Liebfrauen,
an der Grafenberger Allee geht das Pfarrgebiet
direkt in das Gelände des zweiten Partners
über: dort beginnt die Gemeinde St. Paulus. |
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Aus
der Luft wird die bauliche Situation der Elisabethkirche
besonders deutlich. Hinter der Kirche (links)
schließen sich Kindergarten, Pfarrzentrum
und Jugendfreizeiteinrichtung an das Kirchengebäude
an. |
Ort
des Gottesdienstes - Mittelpunkt der Gemeinde
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Mittelpunkt
des Gemeindelebens ist die gemeinsame Feier
des Gottesdienstes.
Der
Innenraum der Kirche ist eher schmucklos.
Nach dem Krieg wurde ein großer Teil
der Bauarbeiten durch die Gemeindemitglieder
slebst durchgeführt. Erst 1994 wurde
die nach dem Krieg einfach hochgemauerte
Hinterwand wieder mit einer halbrunden Apsis
ausgestattet. Damals wurde auch der neue
Altar errichtet und geweiht.
Im
2. Weltkrieg war die Kirche so stark zerstört,
dass nicht nur die komplette Innenausmalung
zerstört wurde, auch der größte
Teil der Inneneinrichtung fiel den Bomben
zum Opfer. An die alte Kirche erinnert nur
noch das Kreuz, das den auferstandenen Christus
zeigt.
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Blick
von der Orgelempore in die Kirche
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| Das
äußere Bild der Elisabethkirche
ist über die Jahrzehnte unverändert
geblieben (das Bild dürfte in den 50er
Jahren entstanden sein). |
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Die
Vinzenzkapelle
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Nach
der Fusion der bis dahin selbstständigen
Gemeinden St. Elisabeth und St. Vinzenz
zur neuen Gemeinde St. Elisabeth und Vinzenz
ist unter dem Chorraum eine neue Vinzenzkapelle
entstanden.
Hier
können kleinere Gruppen Gottesdienst
feiern. Kreuz und Ambo aus der Vinzenzkirche
haben hier einen neuen Platz gefunden.
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Die
Namenspatrone der Gemeinde: Elisabeth von Thüringen
und Vinzenz von Paul
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Schutzpatronin
der Kirche ist die Heilige Elisabeth von
Thüringen. Die aus Ungarn stammende
Landgräfin gab nach dem Tod ihres Mannes
allen Reichtum auf - um für die Armen
da zu sein.
Die
Heilige Elisabeth ist darum auch die Schutzpatronin
der Caritas und der Nächstenliebe.
Links:
Elisabethfenster von Jansen-Winkeln. Die
Heilige reicht einem Bedürftigen einen
Becher Wasser.
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| Im
Vorraum der Kirche ist vor einigen Jahren
eine Elisabethkapelle entstanden. Hinter einem
überdimensionalen Stahltor kann man durch
eine brotförmige Öffnung eine Reliquie,
einen Knochensplitter aus dem Haupt der Heiligen
sehen. |
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Figuren
und Bilder der Heiligen Elisabeth stellen
sie oft mit einem Korb voller Rosen dar.
Dies geht auf das so genannte Rosenwunder
zurück. In der Legende heißt
es, dass Elisabeth von ihrem Mann erwischt
wurde, als sie wieder einmal Brot aus der
Wartburg zu den Armen trug - gegen sein
Verbot. Als er sie aufforderte, den Korb
zu öffnen, hatte sich das Brot in Rosen
verwandelt.
Darum
sind Rosen zum Zeichen der Heiligen geworden.
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Im
November feiert die Gemeinde das Namensfest
von Elisabeth - das Patrozinium.
An ihrem Fest steht die Figur der Heiligen
im Altarraum - geschmückt mit Hunderten
von Rosen. In einer Rosenvesper werden diese
Rosen gesegnet und als Zeichen der Liebe
Gottes an die Gottesdienstbesucher verschenkt.
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Der
Heilige Vinzenz von Paul
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Zweiter
Namenspatron der Gemeinde ist der Heilige
Vinzenz von Paul. Der französische Priester
lebte im 17. Jahrhundert. Erschüttert
von den trostlosen Verhältnissen in seiner
Pfarrei in Paris, legte er das Gelübde ab,
sein ganzes künftiges Leben der Bekämpfung
der Armut zu widmen. Er missionierte bei der
Not leidenden Landbevölkerung und rief eine
gut organisierte Armenfürsorge ins Leben.
Er wurde zum Begründer der organisierten
Caritas. Sein Namensfest feiert die Gemeinde
mit den Kindern ihrer beiden Tageseinrichtungen
zusammen mit dem Erntedankfest. |
| Die
lebensgroße Statue des Heiligen aus
der Vinzenzkirche hat heute ihren Platz in
einer der Seitenkapellen der Pfarrkirche St.
Elisabeth. In der Vinzenzkapelle bewahrt die
Gemeinde auch eine Reliquie ihres Namenspatrons.
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Die
Elisabethkirche - von der Erkrather Straße
aus gesehen |
Die
Filialkirche St. Vinzenz
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Die
1926 erbaute Vinzenzkirche war bis zum Jahr
2000 ebenfalls Pfarrkirche. Im Jahr 2000
wurde die neue Gemeinde St. Elisabeth und
Vinzenz gegründet. Seitdem nutzt die
Gemeinde nur noch die Elisabethkirche für
den Gottesdienst.
Nachdem
Verhandlungen über eine Nutzung der
Kirche durch die russisch-orthodoxe Kirche
gescheitert waren, fand man mit der freikirchlichen
New
Life Fellowship eine neue Nutzung für
die Kirche.
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Die
Vinzenzkirche am Höherweg
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Wenn
Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an unser
Pfarrbüro
Vinzenzplatz 1
40211 Düsseldorf
Tel.
35 59 31-0, Fax -122
E-Mail
info@katholisches-flingern-duesseltal.de
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