Katholische Kirche Flingern/Düsseltal
 
 St. Elisabeth und Vinzenz: Vinzenzplatz 1 • St. Mariä Himmelfahrt (Liebfrauen): Degerstraße 27 • St. Paulus: Paulusplatz 2
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Unsere Kirchen: St. Elisabeth und Vinzenz

Die Gemeinde St. Elisabeth und Vinzenz hat gleich zwei Kirchengebäude: Die Pfarrkirche St. Elisabeth am Vinzenzplatz und die Filialkirche St. Vinzenz am Höherweg. Die Gemeinde nutzt für ihre Gottesdienste allerdings nur die Elisabethkirche; die Vinzenzkirche wird seit 2001 von der freikirchlichen New Life Fellowship genutzt.

Die Pfarrkirche St. Elisabeth am Vinzenzplatz

 

Als einzige Kirche in Düsseldorf ist die Elisabethkirche an beiden Seiten von Häusern umschlossen. In der neuromanischen Kirche wohnt Gott sichtbar "mitten unter den Menschen".

Entstanden ist diese Situation allerdings aus einem anderen Grund: Anfang des 20. Jahrhunderts hatte man die Kirche zunächst genau hier geplant. Da man aber zweifelte, ob man eine Kirche direkt an der Eisenbahn bauen könne, verkaufte man schon Teile des Grundstücks - und entschied sich dann schließlich doch für diesen Bauplatz. Durch die Verkäufe von Teilen war das Grundstück dann aber für eine freistehende Kirche zu klein.

Vom Wehrhahn bis zur Ronsdorfer Straße - das Gemeindegebiet

Das Gemeindegebiet von St. Elisabeth und Vinzenz reicht vom Wehrhahn über Kölner Straße und Worringer Platz bis zur Ronsdorfer Straße. An der Gerresheimer Straße, der Birken-, Linden- und Beethovenstraße straße stößt das Gemeindegebiet an die Nachbar- und Partnergemeinde Liebfrauen, an der Grafenberger Allee geht das Pfarrgebiet direkt in das Gelände des zweiten Partners über: dort beginnt die Gemeinde St. Paulus.  
    Aus der Luft wird die bauliche Situation der Elisabethkirche besonders deutlich. Hinter der Kirche (links) schließen sich Kindergarten, Pfarrzentrum und Jugendfreizeiteinrichtung an das Kirchengebäude an.

Ort des Gottesdienstes - Mittelpunkt der Gemeinde

 

Mittelpunkt des Gemeindelebens ist die gemeinsame Feier des Gottesdienstes.

Der Innenraum der Kirche ist eher schmucklos. Nach dem Krieg wurde ein großer Teil der Bauarbeiten durch die Gemeindemitglieder slebst durchgeführt. Erst 1994 wurde die nach dem Krieg einfach hochgemauerte Hinterwand wieder mit einer halbrunden Apsis ausgestattet. Damals wurde auch der neue Altar errichtet und geweiht.

Im 2. Weltkrieg war die Kirche so stark zerstört, dass nicht nur die komplette Innenausmalung zerstört wurde, auch der größte Teil der Inneneinrichtung fiel den Bomben zum Opfer. An die alte Kirche erinnert nur noch das Kreuz, das den auferstandenen Christus zeigt.

Blick von der Orgelempore in die Kirche
   

 

   
Das äußere Bild der Elisabethkirche ist über die Jahrzehnte unverändert geblieben (das Bild dürfte in den 50er Jahren entstanden sein).    

 

Die Vinzenzkapelle

Nach der Fusion der bis dahin selbstständigen Gemeinden St. Elisabeth und St. Vinzenz zur neuen Gemeinde St. Elisabeth und Vinzenz ist unter dem Chorraum eine neue Vinzenzkapelle entstanden.

Hier können kleinere Gruppen Gottesdienst feiern. Kreuz und Ambo aus der Vinzenzkirche haben hier einen neuen Platz gefunden.

 

 

Die Namenspatrone der Gemeinde: Elisabeth von Thüringen und Vinzenz von Paul

Schutzpatronin der Kirche ist die Heilige Elisabeth von Thüringen. Die aus Ungarn stammende Landgräfin gab nach dem Tod ihres Mannes allen Reichtum auf - um für die Armen da zu sein.

Die Heilige Elisabeth ist darum auch die Schutzpatronin der Caritas und der Nächstenliebe.

 

Links: Elisabethfenster von Jansen-Winkeln. Die Heilige reicht einem Bedürftigen einen Becher Wasser.

Im Vorraum der Kirche ist vor einigen Jahren eine Elisabethkapelle entstanden. Hinter einem überdimensionalen Stahltor kann man durch eine brotförmige Öffnung eine Reliquie, einen Knochensplitter aus dem Haupt der Heiligen sehen.
   

Figuren und Bilder der Heiligen Elisabeth stellen sie oft mit einem Korb voller Rosen dar. Dies geht auf das so genannte Rosenwunder zurück. In der Legende heißt es, dass Elisabeth von ihrem Mann erwischt wurde, als sie wieder einmal Brot aus der Wartburg zu den Armen trug - gegen sein Verbot. Als er sie aufforderte, den Korb zu öffnen, hatte sich das Brot in Rosen verwandelt.

Darum sind Rosen zum Zeichen der Heiligen geworden.

   

Im November feiert die Gemeinde das Namensfest von Elisabeth - das Patrozinium.

An ihrem Fest steht die Figur der Heiligen im Altarraum - geschmückt mit Hunderten von Rosen. In einer Rosenvesper werden diese Rosen gesegnet und als Zeichen der Liebe Gottes an die Gottesdienstbesucher verschenkt.

Der Heilige Vinzenz von Paul

  Zweiter Namenspatron der Gemeinde ist der Heilige Vinzenz von Paul. Der französische Priester lebte im 17. Jahrhundert. Erschüttert von den trostlosen Verhältnissen in seiner Pfarrei in Paris, legte er das Gelübde ab, sein ganzes künftiges Leben der Bekämpfung der Armut zu widmen. Er missionierte bei der Not leidenden Landbevölkerung und rief eine gut organisierte Armenfürsorge ins Leben. Er wurde zum Begründer der organisierten Caritas. Sein Namensfest feiert die Gemeinde mit den Kindern ihrer beiden Tageseinrichtungen zusammen mit dem Erntedankfest.
Die lebensgroße Statue des Heiligen aus der Vinzenzkirche hat heute ihren Platz in einer der Seitenkapellen der Pfarrkirche St. Elisabeth. In der Vinzenzkapelle bewahrt die Gemeinde auch eine Reliquie ihres Namenspatrons.    

 

  Die Elisabethkirche - von der Erkrather Straße aus gesehen

 

Die Filialkirche St. Vinzenz

 

Die 1926 erbaute Vinzenzkirche war bis zum Jahr 2000 ebenfalls Pfarrkirche. Im Jahr 2000 wurde die neue Gemeinde St. Elisabeth und Vinzenz gegründet. Seitdem nutzt die Gemeinde nur noch die Elisabethkirche für den Gottesdienst.

Nachdem Verhandlungen über eine Nutzung der Kirche durch die russisch-orthodoxe Kirche gescheitert waren, fand man mit der freikirchlichen New Life Fellowship eine neue Nutzung für die Kirche.

Die Vinzenzkirche am Höherweg
 
 
   

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Vinzenzplatz 1
40211 Düsseldorf

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