Kirche wählen

11. November 2017;

Sonderausgabe mit weiteren Informationen zur Wahl
Sonderausgabe mit weiteren Informationen zur Wahl

PGR-Wahlen 2017:

Wir wünschen uns eine inspirierte Wahl am 11./12. November 2017


Im Konklave zur Papstwahl ist es möglich, dass einer der Kardinäle vor dem geheimen Wahlgang einen Kandidaten nennt, vom dem er sicher ist, dass er der Kandidat des Heiligen Geistes ist. Die anderen können dann per Akklamation zustimmen. In diesem Fall ist der Kandidat gewählt.
Nun will ich die PGR-Wahl weder im formalen Ablauf noch in der Bedeutung mit einer Papstwahl vergleichen, wir möchten Ihnen aber ein Verfahren vorschlagen, das ebenfalls einer Akklamation gleicht und die Menschen stärken soll, die sich in unseren Gemeinden als Getaufte in besonderer Weise engagieren wollen
Am 11. und 12. November werden in unserem Bistum die Pfarrgemeinderäte neu gewählt (ganz recht, die vier Jahre sind schon wieder um). Der alte Pfarrgemeinderat musste schon entscheiden, wie viele Mitglieder gewählt, ob aus jeder unserer drei Gemeinde gleich viele Mitglieder kommen sollen usw… Danach hat er die Vorbereitung und Durchführung der Wahl an den Wahlausschuss übergeben, der inzwischen getagt hat.
Kirche vor Ort ist im Umbruch – lautet die Unterzeile der diesjährigen Kampagne. Bei uns hat dieser Umbruch schon vor 20 Jahren begonnen, deswegen haben wir in den letzten Jahren auch eine gute und effiziente Arbeitsweise für unseren Pfarrgemeinderat gefunden – insbesondere, weil alle Mitglieder unserer Gemeindeausschüsse gleichzeitig PGR-Mitglieder sind und alle damit auch Mitverantwortung für den ganzen Seelsorgebereich Flingern/Düsseltal tragen. Dieses Erfolgsmodell wollen wir weiterführen. Darum wollen wir auch in diesem Jahr wieder einen größeren Pfarrgemeinderat wählen, als die Satzung das eigentlich vorsieht (mit 8 bis 9 Mitgliedern pro Pfarrei damit auch die drei Gemeindeausschüsse eine arbeitsfähige Größe haben).
Der Wirklichkeit unserer Gemeinden geschuldet, wollen wir auch dieses Mal genauso viele Kandidatinnen und Kandidaten vorschlagen, wie am Ende zu wählen sind. Wir sind zwar sehr froh, dass wir genügend gute und engagierte Frauen und Männer gefunden haben, die gerne im Pfarrgemeinderat mitarbeiten wollen, es ist aber keineswegs so, dass uns Scharen von Menschen die Bude einrennen, weil sie sich unbedingt zur Wahl stellen wollen. Deswegen ist unsere Antwort auf den Umbruch in unserer Kirche eine „Bestätigungswahl“ (Akklamation), also die Bitte, mit Ihrer Stimme die Frauen und Männer, die kandidieren, in Ihrem Engagement durch eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu bestärken, und zwar alle. Dies entspricht auch dem Selbstverständnis unseres bisherigen Pfarrgemeinderates. Er ist nicht das gewählte Parlament unserer Gemeinden, sondern in erster Linie ein Gremium, das die großen Linien unserer Arbeit berät und vor allem umsetzt. Mit diesem Verfahren sind wir in den letzten Jahren gut gefahren – zumal dieses Vorgehen sicherstellt, dass auch die Damen und Herren die wir neu für die Mitarbeit gewinnen konnten, als gleichberechtigte Mitglieder in das Gremium kommen, auch wenn ihre Namen noch nicht so bekannt sind und sie daher etwas weniger Stimmen bekommen.
Darum bitten wir Sie ganz herzlich, das von uns vorgeschlagene Verfahren mitzutragen – das ja die Satzung eher übererfüllt, indem wir einen deutlich größeren Pfarrgemeinderat bekommen, als eigentlich vorgesehen (und in den meisten anderen Gemeinden schon schwer genug zu erreichen ist). Im Pfarrgemeinderat und auch im Wahlausschuss halten wir das für die richtige Antwort auf den Umbruch der Kirche vor Ort, jedenfalls für Flingern/Düsseltal.
Deswegen wollen wir bei dieser Wahl auch die beschriebene Akklamation ermöglichen – nämlich ein Kreuzchen für die Zustimmung zur gesamten Liste. (Sie haben alternativ nach wie vor die Möglichkeit, für einzelne Kandidaten zu stimmen und diese besonders zu unterstützen.)
Und wie bei den letzten Wahlen werben wir dafür, Briefwahl zu beantragen, damit Sie auch dann wählen können, wenn Sie am 11. und 12 November nicht da sind oder einen Gottesdienst zwar im Seelsorgebereich, aber nicht in Ihrer Pfarrkirche mitfeiern.
Wir freuen uns, wenn Sie den vorgeschlagenen Modus mittragen können.

Hier finden Sie die endgültige Kandidatenliste.

 

Für den Wahlausschuss: Carsten Horn

Zurück

Weitere Veranstaltungen

 

Donnerstag, 19. Oktober
Gottesdienst mit Krankensalbung – Sakrament der Stärkung durch die Begegnung mit Christus
Am Donnerstag, dem 19. Oktober, findet im Caritas-Altenzentrum Herz Jesu, Mendelssohnstraße 15, um 15.00 Uhr eine besondere Hl. Messe mit Feier der Krankensalbung statt.
Während dieses Sakrament früher fast nur auf den nahen Tod bezogen war und die Nähe Christi in der Phase des Sterbens erfahrbar machen sollte, wird heute wieder mehr auch die stärkende, sogar heilende Kraft der Nähe Christi im Falle einer ernsten Erkrankung betont.
Daher möchten wir ermutigen, eher früh und möglichst bewusst dieses Sakrament zu feiern, damit Sie selbst oder etwa ein kranker Angehöriger sich auch wirklich frei für den Empfang der Krankensalbung entscheiden und diese aktiv und wohltuend mitvollziehen kann.
Außer den Bewohnerinnen und Bewohnern des Herz Jesu Altenzentrums sind alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen.
Wer nicht in das Altenzentrum kommen kann, aber gerne die Krankensalbung oder Krankenkommunion wünscht, kann sich gerne dazu in einem unserer Pfarrbüros melden.
Pastor Ansgar Steinke

 

Leiterrunde der Jugend St. Paulus
18.30 Uhr im Konferenzraum, Paulusplatz 4a


Freitag, 20. Oktober

Gottesdienst mit besonderen Impulsen
Im Oktober ist freitags um 18 Uhr ein fester Termin in der Marienkapelle: hier findet dann normalerweise eine Rosenkranz-Vesper statt.
Von dieser Tradition weichen wir am 20. Oktober ab. Wir feiern stattdessen einen Wortgottesdienst, bei dem besondere Impulse gegeben werden. Ein Gottesdienst, bei dem Kirche neu und anders erlebt werden kann. Als Thema haben wir das „Gleichnis vom verlorenen Sohn“ ausgewählt.
Die Geschichte vom verlorenen Sohn ist eine Weggeschichte, die in einem knappen Text markante Erfahrungen im Leben eines jüngeren Sohnes erzählt: Trennung vom Elternhaus und Aufbruch in eine vielversprechende Zukunft, Erleben von Freude, gefolgt von großem Leid; auf eine Phase des Nachdenkens folgt die reumütige Rückkehr zum Vater.
Auf diese Geschichte wollen wir uns einlassen, sie auf verschiedene Weise neu hören und auf uns wirken lassen. Wir versuchen, uns in die verschiedenen Situationen hineinzudenken und verleihen den biblischen Personen unsere Stimme.

So wie der Sohn auf seinem Weg eine Veränderung durchmacht, werden auch wir durch unseren individuellen Lebensweg geprägt. Einige Stationen unseres eigenen Weges werden wir auf dem Weg durch die Pauluskirche in den Blick nehmen. Dort wird der Gottesdienst am Altar enden. Jeder darf sich aktiv beteiligen, aber niemand muss etwas beitragen.
Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Beisammensein in die Sakristei eingeladen.

 

Für das Vorbereitungsteam der kfd, Gerlinde Schulte

 

Dienstag, 24. Oktober

Frühstück der kfd St. Elisabeth und Vinzenz
Nach der Messe trifft sich die kfd zum Frühstück im Altenzentrum Herz-Jesu, Mendelssohnstraße 15.

 

Mittwoch, 25. Oktober

Wanderung mit der kfd St. Elisabeth + Vinzenz und St. Paulus von Essen-Werden nach Kettwig
Am Mittwoch, 25. Oktober, fahren wir um 12.30 Uhr mit der S6 nach Essen-Werden. Von dort geht es zu Fuß, immer an der Ruhr entlang. Nach ca. 2 Stunden haben wir Kettwig erreicht. Dort stärken wir uns mit Kaffee und Kuchen.

Treffpunkt:
Mittwoch, 25. Oktober, um 12.15 Uhr am Infostand im Hauptbahnhof; Ticket 2000 und Zusatzticket erforderlich.
Anmeldung:
Hannelore Zadow, Tel. 7334012

 

Katholische Kirche Flingern/Düsseltal in Zusammenarbeit mit der ASG:
„Reformation“ und „Gegenreformation“.
Oder: Wie die katholische Kirche „römisch-katholisch“ und die Protestanten „evangelisch“ wurden …

Ein Abend mit Dr. Georg Henkel am Mittwoch, 25. Oktober um 19.30 Uhr in der Liebfrauenkirche.

„Die Evangelen glauben an Jesus, die Katholen an den Papst. … Oder war es nicht doch Maria?“ – Wer heute „dem Volk aufs Maul schaut“, bekommt oft interessante Antworten. Typisch katholisch, typisch evangelisch – was hat es damit auf sich? Wie war es denn nun, damals vor 500 Jahren, als ein gewisser Martin Luther den Stein der Reformation ins Rollen brachte und Glaube, Kirche und Gesellschaft umfassend veränderte? Was ist da Neues in die Welt gekommen? Und wie hat die katholische Kirche darauf reagiert? Wie wurden aus einer Kirche plötzlich mehrere Konfessionen? Mögliche Antworten geben uns Bilder, Bücher, Texte und Musik aus der Epoche von „Reformation und Gegenreformation“.

 

Freitag, 27. Oktober

Rosenkranzvesper
Am Freitag, 27. Oktober, gestaltet die Männerschola die Rosenkranzvesper in St. Paulus.